Die Bischofsheimer Landfrauen auf Goethes Spuren in Wetzlar

 

              

 

Am Samstag, dem 25.05.2013, unternahmen die Bischofsheimer Landfrauen mit ihren Männern und einigen Gästen gut gelaunt und erwartungsvoll ihren traditionellen Jahresausflug, der uns in diesem Jahr nach Wetzlar führte.

Auf der Hinfahrt gab es auf einem Rastplatz das obligatorische Frühstück, damit alle Teilnehmer/innen gut gestärkt die Erkundung Wetzlars angehen konnten.

Am alten Rathaus auf dem Domplatz wurden wir von der bezaubernden Charlotte (Lotte) Buff im historischen Gewand empfangen. In charmant humorvoller Weise erzählte sie aus ihrer Sicht über ihre Begegnungen mit dem jungen Goethe und führte uns an verschiedene Stellen und Plätze, die einen Bezug zu Goethes Aufenthalt zu Wetzlar haben. Im Lottehaus lebte sie mit ihrem Vater und 11 Geschwistern. und führte ihnen den Haushalt, da die Mutter früh verstarb. Lotte und Goethe lernten sich 1772 auf einem Ball im nahegelegenen Volpertshausen kennen, wo sich der 22-jährige Goethe in die 19-jährige Lotte verliebte. In seinem bekannten Roman „Die Leiden des jungen Werther“ schildert Goethe 1774 seine tiefe aber aussichtslose Liebe zu Lotte.

Nach dieser sehr persönlichen, kurzweiligen und ansprechenden Führung mit Lotte teilte sich unsere Gruppe auf und 2 Stadtführer übernahmen nun die Aufgabe, uns auf Goethes Spuren weiter durch Wetzlar zu führen. In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen und verwinkelten Gassen prägen reizvolle Fachwerkhäuser neben repräsentativen Bauten aus der Zeit des Reichskammergerichtes das Stadtbild. Seit 1689/90 war Wetzlar Sitz des höchsten Zivilgerichts im Alten Reich, was auch der Grund für Goethes Aufenthalt hier war. Doch sein juristisches Praktikum stand in einem sehr angespannten Verhältnis zu seinen künstlerischen und privaten Interessen.

Doch Wetzlar hat außer Goethe noch viel mehr zu bieten. Der Wetzlarer Dom ist einzigartig. Schon aus der Entfernung erscheint er uneinheitlich, was durch verschiedene Baumaterialien und verschiedene Bauepochen ersichtlich

ist. So hat von der Spätromanik über die Frühgotik bis zum Barock jede Epoche der deutschen Kirchenbaukunst ihren „Fingerabdruck“ am Wetzlarer Dom hinterlassen. Damals wie heute wird das Gotteshaus von der evangelischen wie der katholischen Gemeinde benutzt.

Nachdem unser Wissensdurst reichlich mit historischen und geschichtlichen Informationen gestillt war, brauchten wir eine Pause. Durch den Vorstand der Bischofsheimer Landfrauen, der alles hervorragend geplant und organisiert hatte, waren wir im Bürgerhof-Postreiter vorangemeldet und nahmen hier in sehr gepflegter Atmosphäre bei gutem Service unser vorbestelltes und sehr leckeres Menü ein.

Im Anschluss an unser Essen stand der Besuch des Puppen-und Spielzeugmuseums auf unserem Programm. Liebevoll waren hier Exponate aus über 100 Jahren zusammengetragen und ausgestellt. Es war eine Reise in unsere Vergangenheit mit Puppen, Teddys, Eisenbahnen, Schaukelpferden, Blechspielzeug und vielem mehr. Wir fühlten uns in unsere Kindheit versetzt und schwelgten in Erinnerungen. Bis zur Abfahrt unseres Busses um 17 Uhr hatten wir noch Gelegenheit, Wetzlar auf eigene Faust zu erkunden. Bei herrlichem Wetter und viel Sonnenschein bummelten wir durch die historisch gewachsene und im Krieg nicht zerstörte Altstadt mit vielen mittelalterlichen Baudenkmälern. Dazwischen sehr schön integriert moderne Geschäfte, Cafés, Eisdielen und Restaurants.

Ein rundum gelungener Ausflug fand dann seinen Abschluss im Hofgut/Brauhaus Kronenhof in Bad Homburg. Und pünktlich zum Champions League Finale waren wir wieder zurück in Bischofsheim.

  

 

 

Weihnachtsausflug der Bischofsheimer Landfrauen im Dezember 2012 nach Coburg – Neustadt- Weibersbrunn

 

Sonntags in der Frühe und Dunkelheit starteten wir in Bischofsheim mit dem Bus der Firma Flaschenträger. Nach zwei Stunden gab es das obligatorische Frühstück am Autobahnrastplatz. Zur Mittagszeit erreichten wir Coburg. Das Romantik Hotel „Goldene Traube“ machte einen sehr guten Eindruck. Ales wirkte beruhigend und gemütlich. Wir hatten einen Bummel, mit kleinem Imbiss auf dem Weihnachtsmarkt eingeplant, bevor wir uns zu Fuß zum Schloss Ehrenburg aufmachten. Die einstündige Führung durch das erhabene Gemäuer mit vielen original erhaltenen Wandbekleidungen, Fußböden, Decken und stoffbezogenen Sitzgelegenheiten war beeindruckend. Trotz der Kälte in den einzelnen Räumen war dieser Rundgang sehr informativ und kurzweilig gestaltet. Bis zum Empfang mit Glühwein am Abend im Hotel vertrieben wir uns die Zeit in Coburg das mit seinen alten Häusern verzauberte. Das vorab gebuchte Abendessen ließ nicht zu wünschen übrig. Es war sehr gut und der Service sehr aufmerksam. Ein rundum gelungener Abschluss dieses ereignisreichen Tages. Am Montag, nach dem Frühstück, hatten wir erneut Zeit zur freien Verfügung, die wir unterschiedlich nutzten. Gegen Mittag ging der Ausflug weiter. Wehmütig auf der einen Seite, da wir mit unsrem Hotel wirklich gut geraten waren, andererseits waren wir voll Erwartung wegen des Aufenthaltes im Museum „Die Alte Weihnachtsfabrik“ in Neustadt bei Coburg. Dort nahmen wir an einer 45 minütigen Führung teil, die sehr lustig durchgeführt wurde. Wir sahen eine liebevoll zusammengetragene Sammlung von vielen Alten und Skurrilen, das mit Weihnachten zu tun hat. Ein Besuch lohnt sich. Weiter ging die Fahrt nach Weibersbrunn zum Hotel „Brunnenhof". Dort wurden die vorab im Bus ausgesuchten Gerichte serviert. Auch hier waren wir zufrieden und genossen die weihnachtliche Atmosphäre. Um ca. 21.00 Uhr erreichten wir nach einem gemütlichen, harmonischen und ereignisreichen Ausflug Bischofsheim.

 

 

 

Ausflug nach Schwetzingen

 

Unser „Dankeschön-Ausflug“ für Helfer und Freunde wurde noch von unserer im Dezember verstorbenen Vorsitzenden Hilde Schmidt angedacht.

Wir fuhren am Samstag den 12.05.2012 morgens um 9 Uhr mit dem Bus Richtung Schwetzingen. Unterwegs musste die obligatorische Frühstückspause eingelegt werden. Bei Kaffee und belegten Brötchen ließen wir es uns das 1. Mal an diesem Tag gut gehen. Um 11.30 Uhr startete die historische Führung durch das Schwetzinger Schloss. Die Ausführungen waren im warsten Sinne des Wortes lebendig und sehr zu empfehlen.

Das anschließende Mittagessen im Brauhaus „Zum Ritter“ war gut und die Stimmung gelockert. Der Schlossgarten wurde für den Verdauungsspaziergang von einigen genutzt, während andere die Zeit zum Einkaufen oder verweilen im Café nutzten.

Um 16.30 Uhr ging es zum krönenden Abschluss nach Bensheim-Auerbach ins „Jägerhaus am Fürstenlager“. Das Lokal war fest in unserer Hand – Geschlossene Gesellschaft. Aufgeteilt auf 2 Räumlichkeiten ließen wir den Tag bei Speis und Trank ausklingen.

Um 21.30 Uhr erreichten wir Bischofsheim nicht ohne uns bei unserem Fahrer Wolfgang für die reibungslose Fahrt zu bedanken.

Auf eine Neues!

 

 

 

Ausflug nach Aschaffenburg

am 3. Adventwochenende 2011

 

Los ging es am 3. Advent. Wir fuhren mit dem Bus Richtung Aschaffenburg. Damit wir die anstehende Besichtigung ohne knurrenden Magen durchhalten, gab es kurz vor Aschaffenburg nochmals eine Rast. Dann ging es weiter zum Schloss Johannisburg in Aschaffenburg. Eine Besichtigung des Schlosses stand auf dem Programm. Sehr imposant war die Gemäldeausstellung von verschiedenen altdeutschen und niederländischen Malern. Die Schlosskirche mit dem Renaissancealtar, Kanzel und Portalskulpturen waren eine Augenweide. Später ging es durch die fürstlichen Wohnräume mit den erhaltenen klassizistischen Möbeln und Ausstellungsstücken.

Eine detailgenaue Nachbildung, der größten Sammlung aus Kork, von berühmten Ruinen Roms hatten wir uns angesehen.

Nun ging es zum Mittagessen "Zum Goldenen Ochsen" in Aschaffenburg. Danach bezogen wir dort auch unsere Zimmer.

 

Am Nachmittag stand ein Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm.

Es war ein kleiner Weihnachtsmarkt. Aber alles was das Herz begehrte war vertreten. Auch handwerkliche Arbeiten, handgenähte Taschen und Bären, Glaskunst und Holzkunst konnte angeschaut und gekauft werden.

Den Abend ließen wir in geselliger Runde im Hotel ausklingen.

 

Am nächsten Tag war bis zum frühen Nachmittag freie Verfügung. Alle machten sich in kleinen Gruppen auf Aschaffenburg zu erkunden. Die Altstadt wurde durchlaufen. Spät am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus nach Hofstätten "Zum Schatzel". Bei gutem Essen ließen wir den Tag mit Musik ausklingen, bevor uns der Bus wieder zurück nach Bischofsheim brachte.

Alles in allem war es wieder ein schöner 3. Adventausflug.

 

 

 

Jahresabschlussausflug 2010

 

Am 3. Advent machten sich die Landfrauen sowie deren Freunde und Förderer zu ihrem alljährlichen Winterausflug auf. Die Fahrt mit dem Bus der Firma Flaschenträger und dem bewährten Fahrer Wolfgang führte nach Marburg. Dort erwartete uns vor dem Rathaus schon die Stadtführerin. Wir mussten der Kälte Tribut zollen und beschränkten uns auf einen kleinen Radius im Freien. Aufmerksam lauschten wir den Ausführungen zur Heiligen Elisabeth und derer sozialer Lebensführung. Dann gingen die Einen zum Mittagessen oder Andere in die Elisabethenkirchen. Diese hat wunderbare bleiverglaste und glasbemalte Kirchenfenster mit wundervollen Mustern und Motiven. Die steinerne Chorschranke, welche den Altarbereich von der übrigen Kirche, trennt ist sehr außergewöhnlich. Diese gotische Hallenkirche ist sehenswert.

Anschließend war ein Besuch des Weihnachtsmarktes angesagt, mit dem Verweilen an dem einen oder anderen Glühwein- oder Imbissstand, um das versäumte Mittagessen nachzuholen.

 

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Bad Arolsen zum Welcome Hotel am Schloss. Dort erwartete uns ein reichhaltiges Kalt-Warmes-Buffet und ein entspannter, vergnüglicher Abend.

 

Am 2. Tag konnten wir dann die Schossführung zu Fuß erreichen und mussten uns im Schloss erst wieder einmal aufwärmen. Der Rundgang durch das Domizil der Fürstenfamilie des Hauses Waldeck und Pyrmont war sehr interessant und die Führung informativ. Was wir alles zu sehen bekamen: wunderbare Tapiserien, Möbelbezüge, Tapeten, kunstvolle Parkettfußböden; erlesenes Porzellan, Glaswaren, Kronleuchter, Kachel- und Gusseisenöfen, aufwendig gearbeitete Möbel, wunderbare Stuckarbeiten, imposante Wand- und Deckemalereien und, und, und. Vieles davon war noch im Original und gut erhalten. Diese Führung hat sich wirklich gelohnt und ist zu empfehlen.

Nach einer Stadtführung der kalten Art die Hauptstrasse entlang wärmten wir uns in der Kirche wieder etwas auf. Hier hätten wir noch etwas mehr Zeit benötigt für all die Erläuterung zu der interessanten Ausstattung der Kirche.

 

Zu einem gemütlichen Mittagessen in rustikaler Atmosphäre fuhren wir nach Wetterburg bei Bad Arolsen.

 

Den Ausflug beendeten wir mit einem Kurzbesuch in Korbach. Hier möchten wir nochmals hin, denn die Zeit war zu knapp für Stadtrundgang und Einkaufen sowie einen Weihnachtsmarktbesuch.

Fahrer Wolfgang bracht uns sicher am frühen Abend nach Hause.

 

Unserer Vorsitzenden Hilde Schmidt gebührt wie immer Anerkennung und unseren Dank für diesen gelungenen 2 Tages-Ausflug.

 

 

Die Bischofsheimer Landfrauen auf Goethes Spuren in Wetzlar

 

             

Am Samstag, dem 25.05.2013, unternahmen die Bischofsheimer Landfrauen mit ihren Männern und einigen Gästen gut gelaunt und erwartungsvoll ihren traditionellen Jahresausflug, der uns in diesem Jahr nach Wetzlar führte.

Auf der Hinfahrt gab es auf einem Rastplatz das obligatorische Frühstück, damit alle Teilnehmer/innen gut gestärkt die Erkundung Wetzlars angehen konnten.

Am alten Rathaus auf dem Domplatz wurden wir von der bezaubernden Charlotte (Lotte) Buff im historischen Gewand empfangen. In charmant humorvoller Weise erzählte sie aus ihrer Sicht über ihre Begegnungen mit dem jungen Goethe und führte uns an verschiedene Stellen und Plätze, die einen Bezug zu Goethes Aufenthalt zu Wetzlar haben. Im Lottehaus lebte sie mit ihrem Vater und 11 Geschwistern. und führte ihnen den Haushalt, da die Mutter früh verstarb. Lotte und Goethe lernten sich 1772 auf einem Ball im nahegelegenen Volpertshausen kennen, wo sich der 22-jährige Goethe in die 19-jährige Lotte verliebte. In seinem bekannten Roman „Die Leiden des jungen Werther“ schildert Goethe 1774 seine tiefe aber aussichtslose Liebe zu Lotte.

Nach dieser sehr persönlichen, kurzweiligen und ansprechenden Führung mit Lotte teilte sich unsere Gruppe auf und 2 Stadtführer übernahmen nun die Aufgabe, uns auf Goethes Spuren weiter durch Wetzlar zu führen. In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen und verwinkelten Gassen prägen reizvolle Fachwerkhäuser neben repräsentativen Bauten aus der Zeit des Reichskammergerichtes das Stadtbild. Seit 1689/90 war Wetzlar Sitz des höchsten Zivilgerichts im Alten Reich, was auch der Grund für Goethes Aufenthalt hier war. Doch sein juristisches Praktikum stand in einem sehr angespannten Verhältnis zu seinen künstlerischen und privaten Interessen.

Doch Wetzlar hat außer Goethe noch viel mehr zu bieten. Der Wetzlarer Dom ist einzigartig. Schon aus der Entfernung erscheint er uneinheitlich, was durch verschiedene Baumaterialien und verschiedene Bauepochen ersichtlich

ist. So hat von der Spätromanik über die Frühgotik bis zum Barock jede Epoche der deutschen Kirchenbaukunst ihren „Fingerabdruck“ am Wetzlarer Dom hinterlassen. Damals wie heute wird das Gotteshaus von der evangelischen wie der katholischen Gemeinde benutzt.

Nachdem unser Wissensdurst reichlich mit historischen und geschichtlichen Informationen gestillt war, brauchten wir eine Pause. Durch den Vorstand der Bischofsheimer Landfrauen, der alles hervorragend geplant und organisiert hatte, waren wir im Bürgerhof-Postreiter vorangemeldet und nahmen hier in sehr gepflegter Atmosphäre bei gutem Service unser vorbestelltes und sehr leckeres Menü ein.

Im Anschluss an unser Essen stand der Besuch des Puppen-und Spielzeugmuseums auf unserem Programm. Liebevoll waren hier Exponate aus über 100 Jahren zusammengetragen und ausgestellt. Es war eine Reise in unsere Vergangenheit mit Puppen, Teddys, Eisenbahnen, Schaukelpferden, Blechspielzeug und vielem mehr. Wir fühlten uns in unsere Kindheit versetzt und schwelgten in Erinnerungen. Bis zur Abfahrt unseres Busses um 17 Uhr hatten wir noch Gelegenheit, Wetzlar auf eigene Faust zu erkunden. Bei herrlichem Wetter und viel Sonnenschein bummelten wir durch die historisch gewachsene und im Krieg nicht zerstörte Altstadt mit vielen mittelalterlichen Baudenkmälern. Dazwischen sehr schön integriert moderne Geschäfte, Cafés, Eisdielen und Restaurants.

Ein rundum gelungener Ausflug fand dann seinen Abschluss im Hofgut/Brauhaus Kronenhof in Bad Homburg. Und pünktlich zum Champions League Finale waren wir wieder zurück in Bischofsheim.

  

 

Weihnachtsausflug der Bischofsheimer Landfrauen im Dezember 2012 nach Coburg – Neustadt- Weibersbrunn

 

Sonntags in der Frühe und Dunkelheit starteten wir in Bischofsheim mit dem Bus der Firma Flaschenträger. Nach zwei Stunden gab es das obligatorische Frühstück am Autobahnrastplatz. Zur Mittagszeit erreichten wir Coburg. Das Romantik Hotel „Goldene Traube“ machte einen sehr guten Eindruck. Ales wirkte beruhigend und gemütlich. Wir hatten einen Bummel, mit kleinem Imbiss auf dem Weihnachtsmarkt eingeplant, bevor wir uns zu Fuß zum Schloss Ehrenburg aufmachten. Die einstündige Führung durch das erhabene Gemäuer mit vielen original erhaltenen Wandbekleidungen, Fußböden, Decken und stoffbezogenen Sitzgelegenheiten war beeindruckend. Trotz der Kälte in den einzelnen Räumen war dieser Rundgang sehr informativ und kurzweilig gestaltet. Bis zum Empfang mit Glühwein am Abend im Hotel vertrieben wir uns die Zeit in Coburg das mit seinen alten Häusern verzauberte. Das vorab gebuchte Abendessen ließ nicht zu wünschen übrig. Es war sehr gut und der Service sehr aufmerksam. Ein rundum gelungener Abschluss dieses ereignisreichen Tages. Am Montag, nach dem Frühstück, hatten wir erneut Zeit zur freien Verfügung, die wir unterschiedlich nutzten. Gegen Mittag ging der Ausflug weiter. Wehmütig auf der einen Seite, da wir mit unsrem Hotel wirklich gut geraten waren, andererseits waren wir voll Erwartung wegen des Aufenthaltes im Museum „Die Alte Weihnachtsfabrik“ in Neustadt bei Coburg. Dort nahmen wir an einer 45 minütigen Führung teil, die sehr lustig durchgeführt wurde. Wir sahen eine liebevoll zusammengetragene Sammlung von vielen Alten und Skurrilen, das mit Weihnachten zu tun hat. Ein Besuch lohnt sich. Weiter ging die Fahrt nach Weibersbrunn zum Hotel „Brunnenhof". Dort wurden die vorab im Bus ausgesuchten Gerichte serviert. Auch hier waren wir zufrieden und genossen die weihnachtliche Atmosphäre. Um ca. 21.00 Uhr erreichten wir nach einem gemütlichen, harmonischen und ereignisreichen Ausflug Bischofsheim.

 

 

Ausflug nach Schwetzingen

 

Unser „Dankeschön-Ausflug“ für Helfer und Freunde wurde noch von unserer im Dezember verstorbenen Vorsitzenden Hilde Schmidt angedacht.

Wir fuhren am Samstag den 12.05.2012 morgens um 9 Uhr mit dem Bus Richtung Schwetzingen. Unterwegs musste die obligatorische Frühstückspause eingelegt werden. Bei Kaffee und belegten Brötchen ließen wir es uns das 1. Mal an diesem Tag gut gehen. Um 11.30 Uhr startete die historische Führung durch das Schwetzinger Schloss. Die Ausführungen waren im warsten Sinne des Wortes lebendig und sehr zu empfehlen.

Das anschließende Mittagessen im Brauhaus „Zum Ritter“ war gut und die Stimmung gelockert. Der Schlossgarten wurde für den Verdauungsspaziergang von einigen genutzt, während andere die Zeit zum Einkaufen oder verweilen im Café nutzten.

Um 16.30 Uhr ging es zum krönenden Abschluss nach Bensheim-Auerbach ins „Jägerhaus am Fürstenlager“. Das Lokal war fest in unserer Hand – Geschlossene Gesellschaft. Aufgeteilt auf 2 Räumlichkeiten ließen wir den Tag bei Speis und Trank ausklingen.

Um 21.30 Uhr erreichten wir Bischofsheim nicht ohne uns bei unserem Fahrer Wolfgang für die reibungslose Fahrt zu bedanken.

Auf eine Neues!

  

Ausflug nach Aschaffenburg

am 3. Adventwochenende 2011

 

Los ging es am 3. Advent. Wir fuhren mit dem Bus Richtung Aschaffenburg. Damit wir die anstehende Besichtigung ohne knurrenden Magen durchhalten, gab es kurz vor Aschaffenburg nochmals eine Rast. Dann ging es weiter zum Schloss Johannisburg in Aschaffenburg. Eine Besichtigung des Schlosses stand auf dem Programm. Sehr imposant war die Gemäldeausstellung von verschiedenen altdeutschen und niederländischen Malern. Die Schlosskirche mit dem Renaissancealtar, Kanzel und Portalskulpturen waren eine Augenweide. Später ging es durch die fürstlichen Wohnräume mit den erhaltenen klassizistischen Möbeln und Ausstellungsstücken.

Eine detailgenaue Nachbildung, der größten Sammlung aus Kork, von berühmten Ruinen Roms hatten wir uns angesehen.

Nun ging es zum Mittagessen "Zum Goldenen Ochsen" in Aschaffenburg. Danach bezogen wir dort auch unsere Zimmer.

 

Am Nachmittag stand ein Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm.

Es war ein kleiner Weihnachtsmarkt. Aber alles was das Herz begehrte war vertreten. Auch handwerkliche Arbeiten, handgenähte Taschen und Bären, Glaskunst und Holzkunst konnte angeschaut und gekauft werden.

Den Abend ließen wir in geselliger Runde im Hotel ausklingen.

 

Am nächsten Tag war bis zum frühen Nachmittag freie Verfügung. Alle machten sich in kleinen Gruppen auf Aschaffenburg zu erkunden. Die Altstadt wurde durchlaufen. Spät am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus nach Hofstätten "Zum Schatzel". Bei gutem Essen ließen wir den Tag mit Musik ausklingen, bevor uns der Bus wieder zurück nach Bischofsheim brachte.

Alles in allem war es wieder ein schöner 3. Adventausflug.

 

 

 Bischofsheimer Landfrauen informieren sich bei der Feuerwehr Maintal

 

Im Mai hatten wir die Gelegenheit uns von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Maintal Interessantes und Wissenswertes zum Thema "Brandschutz im Haushalt" näher bringen zu lassen. Martina Klüh, Carsten Langner, Jürgen Horner und Frank Robanus von der Fachabteilung Brandschutzaufklärung der Feuerwehr Maintal übernahmen die einzelnen Vorträge über das Erkennen von Brandgefahren, Verhalten im Ernstfall, das richtige Absetzen eines Notrufes bis hin zu praktischen Tipps. Wir danken den Organisatoren für diese informativen und durch rege Unterhaltungen angereicherten zwei Stunden, die schnell vorüber waren. Wir gingen mit vielen Erkenntnissen und guten Vorsätzen nach Hause. Nach wenigen Wochen folgte nun die praktische Unterweisung mit tragbaren Feuerlöschern. Geleitet wurde die Schulung von Stadtbrandinspektor Andreas Matz in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung Brandschutzaufklärung der Feuerwehr Maintal.

 

Nun noch ein Apell an alle Maintaler Bürger: Informieren sie sich über die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Feuerwehr Maintal, denn vor einer Notsituation, einem Unfall oder einem Brand ist niemand gefeit. Dieses teilweise lebensgefährliche ehrenamtliche Engagement ist nicht hoch genug einzuschätzen.

 

  

 Resuemee zum “Internationalen” Landfrauentreffen 2010 in Prag

 

Es war eine sehr interessante, unterhaltsame und aufschlussreiche Fahrt. Aber das lag an den Landfrauen im Bus, im Hotel und auf den Veranstaltungen.

 

In Anbetracht des kalten Wetters und der schneebedeckten Strassen sowie der Kürze der Zeit haben wir viel gesehen und viel Interessantes erfahren sowie viel erlebt.

 

Uns wurden zwei geführte Stadtrundfahrten geboten, mit anschließender Freizeit

sowie das Weihnachtskonzert und ein mitreißender Folkloreabend.

 

Der eigentliche Grund für die Teilnehme an dieser Fahrt jedoch war ein Witz!

Die Veranstaltung, in einem nüchternen, nicht im geringsten auf die Adventszeit hindeutenden Raum, dauerte 1 Stunde. Es waren 440 Frauen anwesend, davon 200 aus Deutschland! Die Teilnehmerinnen kamen aus Island, Irland, Finnland, Schweiz, Rumänien und England. Die schottische Delegation mit der Weltpräsidentin musste dem Wetter Tribut zollen, ihr Flugzeug konnte nicht starten.

 

Von der Europapräsidentin aus Finnland wurden 3 Objekte des Weltverbandes ACWW mit je 1 Bild kurz vorgestellt. Landfrauen aus Mecklenburg-Vorpommern führten in Tracht 2 Tänze auf. Dann wurden mit Dankesworten Präsente verteilt und dann ging wir ins Foyer. An Stehtischen war jeweils für 6-8 Personen ein kleiner Imbiss und Getränke vorbereitet. Das zwanglose Beisammensein, untermalt von einem Akkordeonspieler, konnten wir 3 Stunden genießen. Die meiste Stimmung machten die deutschen Landfrauen und zogen auch die Anderen in ihren Bann.

 

Es war ein lustiger Abend, mehr auch nicht.

 

In der Schule würde es dazu heißen: Thema verfehlt.

 

Dies war kein internationales, sondern ein europäisches Treffen.

Es wurden uns keine neuen Erkenntnisse für unsere Arbeit im Verein vermittelt.

 

Die tschechische Republik kam überhaupt nicht vor. Es gab keine Begrüssung und keine Präsentation der Sitten und Gebräuche.

 

Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich zeichnet, aber das war eine vertane Chance der Stadt Prag und der tschechischen Seite

 

Die Enttäuschung über diese lieblose Veranstaltung war bei allen Teilnehmern vernehmbar.

 

 

Renate Rölle Landfrauenverein Bischofsheim

 Dezember 2010

info@landfrauen-bischofsheim.de